Freitag, Februar 09, 2007

YouTubeKaufpreisZusatz

Beim GoogleWatchBlog, einer meiner beliebten Anlaufstellen, wenn es um Google-Infos geht, bin ich heute auf einen interessanten Artikel gestossen, welcher ich niemandem vorenthalten möchte. Scheinbar hat die US-Börsenaufsicht die Details des Deals "Google kauft YouTube" veröffentlicht. Diese können hier gefunden werden. Der Text des GWB fand ich klar und einleuchtend, so dass ich mir erlaube, ihn einfach hier reinzuposten.


Kurz nach der Übernahme ging ein Video durch die Medienwelt dass die beiden YouTube-Gründer Chad Hurley und Steve Chen in Feierlaune und mit Dankesreden an die Community zeigt. Klar, wenn ich auf einen Schlag Multimillionär werde hätte ich auch gute Laune ;-) Was aber kaum jemand weiß, es gibt noch ein drittes Gründungsmitglied, und das hat seine Wurzeln sogar in Deutschland (DDR) - Jawed Karim.

Am meisten abgeräumt hat Chad Hurley mit 694.087 Google-Aktien und 41.232 Anteilsscheinen an Google - was beim derzeitigen Kurs 345 Millionen $ sind. Er arbeitet weiterhin als Geschäftsführer von YouTube.

Mitgründer Steve Chen hat für seinen YouTube-Anteil 625.366 Google-Aktien und 68.721 Anteilsscheine an Google bekommen, was einem Wert von 326 Millionen $ entspricht. Er ist jetzt Technik-Chef bei YouTube.

Und der dritte im Bunde, Jawed Karim hat für seinen kleinen Anteil immerhin auch noch 137.443 Google-Aktien und damit 83 Millionen $ bekommen. Er ist heute wohl einer der reichsten Studenten der Welt.

Auch die Investmentfirma Sequoia Capital welche schon IT-Riesen wie Apple, Atari, Cisco, Oracle, Electronic Arts, Yahoo! und PayPal beim Start geholfen hat bekommt einen großen Stück vom YouTube-Kuchen ab: 941.027 Google-Aktien, und damit 442 Millionen $.

Der Hedge Fond Artis Capital Management, zweiter Finanzierer von YouTube, hat für seinen Anteil 176.621 Google-Aktien und damit 83 Millionen $ bekommen.

Die restlichen Millionen sind an die Mitarbeiter, Organisationen, kleinere Geldgeber, Universitäten und das Reinigungspersonal gegangen ;-)


Chad Hurley und Steve Chen haben also je etwas über 300 Millionen kassiert. Ein stolzer Betrag für ein so junges Unternehmen. Respekt!

Dienstag, Februar 06, 2007

SuperbowlWerbung

Wie aus sämtlichen Medien zu entnehmen war, hat letzte Nacht in Miami der diesjährige Superbowl stattgefunden. Da für 30 Sekunden Werbung während des Superbowls mittlerweile 2.6 Millionen US$ hingeblättert werden müssen, benutzen viele Unternehmen diese Gelegenheit, um ihre neuen Werbespots vorzustellen. Teilweise wird sogar behauptet, dass viele Amerikaner den Superbowl nicht wegen des Spiels, sondern hauptsächlich wegen der tollen Werbespots verfolgen. Immerhin sind diese dann im folgenden Monat das Gesprächsthema Nummer 1 in vielen Grossraumbüros.

YouTube hat jedenfalls speziell für diesen Anlass eine Webseite eingerichtet, auf welcher sämtliche Superbowl-Werbespots angesehen und klassifiziert werden können. Diese ist unter youtube.com/superbowl erreichbar. Wie lange die Seite online bleibt, kann ich jedoch nicht sagen.

Als ich mir die Videos angekuckt habe, war ich ziemlich enttäuscht. Trotz des aussergewöhnlichen Events empfand ich die Videos nur als Mittelmass. Richtig gute Werbefilme zu drehen bleibt nunmal extrem schwierig. Ausserdem haben viele dieser Superbowl-Videos einen extrem amerikanischen Touch, welcher für einen Europäer schwer nachvollziehbar ist.

Eine kleine Ausnahme möchte ich hier jedoch präsentieren. Dass mir dieses Video gut gefallen hat könnte aber auch nur an meiner IT-Affinität liegen ;)

Freitag, Februar 02, 2007

EPIC2015

Beeindruckendes Video über Vergangenheit und mögliche Zukunft der Big Players im Internet. Obwohl das Video aus dem Jahre 2004 stammt, sind die Zugriffszahlen erstaunlich gering. Sehenswert ist es auf jeden Fall.

Dienstag, Januar 30, 2007

ReverseBewerbung

Bewerbung einmal anders ;)


Dear Professor Millington,

Thank you for your letter of March 16. After careful consideration, I regret to inform you that I am unable to accept your refusal to offer me an assistant professor position in your department.

This year I have been particularly fortunate in receiving an unusually large number of rejection letters. With such a varied and promising field of candidates, it is impossible for me to accept all refusals.

Despite Whitson's outstanding qualifications and previous experience in rejecting applicants, I find that your rejection does not meet my needs at this time. Therefore, I will assume the position of assistant professor in your department this August. I look forward to seeing you then.

Best of luck in rejecting future applicants.

Sincerely,
Chris L. Jensen

ColaniRotorHouse

Im Internet bin ich auf eine interessante Designstudie eines Hauses gestossen. Colani hat diesem 6 Meter breiten Kubus die Form verpasst und obwohl es in meinen Augen nichts ausserordentliches darstellt ist das Design doch sehenswert. Das Haus besteht lediglich aus einem Wohnzimmer und einem Zylinder, welcher die erforderlichen Bedürfnisse erscheinen lässt. Je nach Wunsch lässt kann man per Fernbedienung Bett, Küche, Badezimmer oder Sofa erscheinen lassen. Zielgruppe sind Karrierebewusste Personen, welche wert auf ein funktionales Arbeitsumfeld legen.













VistaArrival

Nun ist es soweit, das neue Windows Vista gelangte heute offiziell in den Schweizer Handel. Endlich ein neues Windows nach 5 Jahren Wartezeit, die Euphorie und der Jubel sollten gigantisch sein. Ist das so? Ein kurzer Blick in die Tageszeitungen hat in etwa die Wirkung einer kalten Dusche. Das neue Betriebssystem, welches mit Sicherheit in kurzer Zeit eine überwältigende Marktdominanz einnehmen wird, scheint von der breiten Öffentlichkeit kaum wahrgenommen zu werden. Auch die wenigen Zeilen und Kolumnen, welche ich doch noch finden konnte, holen einen auf den Boden der Tatsachen zurück: Von Lobesgesang ist keine Rede. Sei es das lästige Digital Rights Management (DRM), die ressourcenfressende Aero-Oberfläche oder noch die hohen Preise, fast alle haben dem neuen Microsoft-Sprössling etwas auszusetzen.

Lieber Bill, auch ich bin kein Marketing- oder Kommunikations-Experte, aber irgend etwas lief ganz offensichtlich schief!

Montag, Januar 29, 2007

Allgemeinwissen?!?

Genau so ist dieses Video in unserem Nachbarland über den Bildschirm geflimmert. Obwohl französisch, sollte es eigentlich jedermann problemlos verstehen. Ich war jedenfalls sprachlos!

Mittwoch, Januar 24, 2007

GoogleEarthAufnahmen

Nächsten Freitag, am 26. Januar 2007, wird Google um Sydney herum neue Aufnahmen für GoogleEarth erstellen. Bisher war ich eigentlich der Meinung, die Bilder seien ausschliesslich gekauft. Scheinbar verfügt Google aber über ein eigenes Kleinflugzeug, um solche Kartenbilder zu schiessen.

Nun das erstaunliche: Die interessierte Öffentlichkeit kann bis auf eine halbe Stunde genau erfahren, wann das Flugzeug ein bestimmtes Gebiet fotografieren wird. Google fordert sogar dazu auf, sich auf irgend eine Art und Weise bemerkbar zu machen.

Ich gehe davon aus, dass Google die Fotos innert ein bis zwei Wochen ins Internet stellen wird und freue mich bereits, dann die Umgebung von Sydney abzusuchen. Ob Fotos in dieser Art entstehen werden?

GlasKatze

No comment ;)

Sonntag, Januar 21, 2007

JapanerSpielchen

Habe auf einem Schwesterblog, nämlich dem Ballufeist, ein amüsantes, japanisches Video unter YouTube entdeckt. Seht selbst.

Procrastination

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

Donnerstag, Januar 18, 2007

Erlebnisse

Spannen wäre die Frage, welche Fotos gefaked und welche tatsächlich so geknipst wurden. Teilweise einfach, teilweise sehr schwer zu sagen!

Mittwoch, Januar 17, 2007

Dienstag, Januar 16, 2007

Squares2

Squares 2 ist ein amüsantes, kleines Flash-Game für zwischendurch, bei welchem Agilität mit der Maus eine relativ grosse Rolle spielt. Im Prinzip geht es einzig darum, den roten Formen auszuweichen und mit dem Cursor soviele schwarze Formen wie möglich zu berühren. Nach einigen Versuchen habe ich 174 Quadrate geschafft. Allerdings bin ich nicht in der Lage, eine Wertung zu diesem Resultat abzugeben.


BildInBild

Heute bin ich auf ein erstaunliches Flash-Spielzeug gestossen, welches unter dieser Adresse bewundert werden kann:
http://interact10ways.com/usa/information_interactive.htm

Durch Klick auf ein Bild wird dieses herangezoom, bis der Surfer realisiert, dass das Ursprungsbild eigentlich aus vielen tausend kleinen Bildern zusammengesetzt ist. Dieses Spiel kann bis ins Unendliche weitergeführt werden.

Wie dies der Programmierer hinbekommen hat, ist mir unklar. Um solch eine Farbenvielfalt hinzubekommen, muss auf ein Pool von mehreren tausend Bildern zugegriffen werden können. Es ist unwahrscheinlich, dass ein Rechner in Echtzeit die Position der kleinen Bilder berechnen kann. Folglich müsste bereits vordefiniert worden sein, wie die Aufsplittung der einzelnen Bilder aussieht. Wie auch immer, das Resultat ist hervorragend umgesetzt.