Dienstag, Oktober 31, 2006

Mediaplayerveränderungstaktiknachtrag

Einen Nachtrag ist der neue Mediaplayer schon wert, habe mir nämlich gerade ein Video im Vollmodus angesehen. Auch hier sind die Veränderungen gering, der schwarze Steuerungsbalken im Unteren Bereich sieht aber verdammt gut aus.

Mediaplayerveränderungstaktik

Es ist soweit, die Version 11 von Microsofts MediaPlayer wird zum Download angeboten, sogar zu Beginn weg auch in Deutscher Sprache. Ein Thema, welches wohl in unzähligen Blogs rund um die Welt diskutiert und kritisiert wird, so muss auch ich meinen Senf dazu geben ;)

Die Installation verlief problemlos, keine Fehlermeldungen, kein Neustart und Übernahme aller bereits bei der 10er-Version getätigten Fehlermeldungen. Da ich Standardmässig immer den Designmodus verwende sah ich beim ersten Start sogar überhaupt keinen Unterschied, die Oberfläche war exakt dieselbe geblieben. Erst ein Click in die Infos zeigte mir das schöne, rote 11 des neuen Players an.

Der Vollmodus, das muss ich zugeben, sieht stark aus, die Designer von Microsoft haben jedenfalls ganze Arbeit geleitet. Die gesamte Oberfläche ist in Schwarz und Dunkelblau gehalten, macht optisch einen dreidimensionalen Eindruck und bewegt sich sehr aktiv, sobald man mit der Maus drüberfährt. Die Suchleiste, das von mir am häufigsten benutzte Feature, ist zu einem dünnen, blauen Strich mutiert, welcher die Position eines Films exakt anzeigt. Schade nur, dass bei einem Klick am Ende der Suchleiste ein blauer Kreis erscheint, welcher in meinen Augen wieder unpräzise wirkt.

Mit Ausnahme des neuen Designs suche ich aber bisher vergeblich nach den grossen Neuerungen. Auch das tolle, schwarze Aussehen wird bei mir kaum zum Zug kommen, da ich in der Regel eher den Designmodus verwende. Ist ein solches Aufsehen um den neuen Player wirklich gerechtfertigt? Bessere Shopanbindung sind für Microsoft ja toll, für den Nutzer aber nur eine Gefahr, noch mehr Geld für Filme und Musik auszugeben.

Somit wäre ich wieder bei meinem Titel angelangt, der Annahme nämlich, dass es sich beim MediaPlayer 11 nicht um eine Neuerung, sondern eine Veränderung handelt. Eine Taktik, welche Microsoft in letzter Zeit häufig verwendet. Um nicht völlig aus den Medien und den Gesprächen der Leute zu verschwinden, müssen neue Versionen ihrer Software auf den Markt gebracht werden, egal wie. So kam der Internet Explorer, sozusagen als Alibi dafür, dass Microsoft die Browserentwicklung nicht völlig verschlafen hat. Besser als der schon lange existierende Browser Firefox 1.5? Nicht wirklich. Nun kommt der MediaPlayer 11 und verursacht seinerseits Aufsehen. Besser als der alte MediaPlayer oder andere Gratisplayer im Internet? Nicht wirklich. Und bald schon wird das neue und heiss erwartete Windows Vista erhältlich sein. Besser als Windows XP? Ich hab die Release Candidats getestet und Ihr werdet die Antwort schon vermuten: Nicht wirklich.

Also ich würde jedenfalls keine Aktien von Microsoft kaufen.

Montag, Oktober 30, 2006

Statistikbrowserkämpfe

Die Version 7 des Internet Explorers ist kürzlich erschienen, daraufhin veröffentlichte Mozilla ihren Firefox-Webbrowser, welcher in den ersten 24 Stunden tatsächlich 2 Millionen Mal heruntergeladen wurde. Alles bekannte Tatsachen, bisher nichts neues.

Nun habe ich aber auf Heute-Online eine interessante Statistik gefunden:



Die Statistik bedarf eventuell zunächst einer Erklärung. Heute-Online hat eine Umfrage durchgeführt und ihre Surfer gefragt, welchen Browser sie benutzen. Das Resultat ist in der ersten Kolonne ersichtlich, 71% gaben nämlich an, Firefox zu benutzen, während nur 14% den Explorer wählten. Das interessante ist nun der Vergleich mit der zweiten Kolonne. Diese zeigt nämlich die effektiven Zugriffsstatistiken, also die benutzten Browser, welche automatisch vom Server erkannt werden. Und hier benutzen nur 22% den Firefox Browser und ganze 64% den Explorer! Woher kommt das?

Heutzutage besitzt Microsoft bei den Jungen ein denkbar schlechtes Bild. Das geht sogar soweit, dass Benutzer des Internet Explorers in Umfragen angeben, sie würden Firefox benutzen, wohl aus Scham über die Benutzung des Explorers und im Wissen, dass es eigentlich intelligenter wäre, Firefox zu benutzen.

Eine weitere Erklärung ist, dass viele Personen die Webseite von Heute-Online während einer Arbeitspause vom Geschäft aus ansurfen. Möglicherweise dürfen sie nichts anderes als den Explorer nutzen, wählen aber trotzdem für Firefox, da dies der Browser ist, den sie privat benutzen.

Meine dritte Theorie ist die, dass Firefox-Benutzer tendentiell technisch versierter und im Internet aktiver sind. So wird ein Firefox-User vom Profil her mehr Zeit auf der Webseite verbringen und eher dazu neigen, sich an einer Abstimmung zu beteiligen. Hier wäre die Statistik Zeit auf der Webseite pro Browser von Heute-Online sehr interessant.

Wie auch immer, das älteste Zielpublikum hat klar die Webseite des Blicks, welche nur von 13% mit Firefox angesurft wird. Je jünger, desto mehr Firefox? Ist anzunehmen, dass es in 30 Jahren nur noch 10% Internetexplorer geben wird? Ich zumindest habe diese Hoffnung nicht verloren.

Sonntag, Oktober 29, 2006

YouTubevorlesung

Ich bin in YouTube auf nachfolgendes, interessantes Video gestossen. Es handelt sich um eine Vorlesung oder einen Gastvortrag von Jawed Karim, der das Referat am 21.10.06 an der University of Illinois im Rahmen der Urbana-Champaign ACM Conference gegeben hat.

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich bisher noch nicht dazu gekommen bin, das Video in voller Länge anzusehen, werde dies aber bestimmt nachholen.

Freitag, Oktober 27, 2006

Googleziele

Im Internet ist ein Internes Dokument des Internetgiganten Google aufgetaucht. Ich finde es hoch spannend, welche Ziele sich ein Unternehmen wie Google in nächster Zeit setzt. Ich habe mir erlaubt, eine englische Version vom "Google Golboscoped" und eine deutsche Version vom "Google Watch Blog" zu übernehmen.


Google wants to have an improved infrastructure to make their engineers more productive. This includes allowing employees to have a universal search tool “containing all public Google information searched on all Google searches.” Google also wants to build 10MW of green power to be on track to be carbon neutral. (They also want to reduce “Borg disk waste” by 50%... hmmm, Borg?)

Google wants to be the best in search – no surprise here. To reach that goal, Google wants to have the world’s top AI research laboratory. They are also focusing on getting rid of spam in the top 20 user languages, and increasing the accuracy of information they collect (through measures such as annotation). Another part of improving search is to always launch crucial user interface updates “that people love.”

Google wants to push their ad system. E.g. in 2006, one of their aims was to sell $1B of new inventory. Google feels that if they make the world’s inventory available “marketers will come.”

Google also wants to push their communities and content. According to the papers Google published, Google Video has 50% of the world’s “online video attention” (a number that’s hard to believe, and especially interesting because Google still ended up buying YouTube). Google also emphasized that a fifth of all communication bandwidth – on Google-owned properties, I suppose – is read through Gmail.

Google tries to make sure their tools are running everywhere. In around mid-2006, according to their internal numbers 60 Million Google Packs had been installed, but they still want to increase the deployment... especially for “novice users.”

Google is always focusing on innovation. One of their top goals in 2006 thus was to “increase the scale of innovation,” even as the internal headcount grows (a growth which dozens of engineering scouts located around the world ensure).

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Intern soll eine universelle Google-Suche eingeführt werden die quer verteilt über alle Angebote sucht und alle öffentlich zugänglichen Informationen enthält

10 Megawatt der Energie sollen von “Green Power” stammen

Speicherplatzverbrauch auf “Borg” um 50% reduzieren. Damit dürfte es sich um sehr viele Abfalldaten handeln die auf Googles Servern liegen aber nicht mehr gebraucht werden

Google möchte die Nummer 1 im Bereich der künstlichen Intelligenz werden

Eine neue Version des Newssuche wird derzeit getestet. Zu jedem bestimmten Thema sollen entsprechende Informationen über die jeweilige Person oder Firma zugänglich gemacht werden

In diesem Jahr sollten die Einnahmen aus Werbung die Milliardengrenze überschreiten

Die Communitys sollen gestärkt werden (dazu sollten sie wohl mal bei Orkut anfangen…)

Alle Tools von Google sollen überall auf jedem Rechner der Welt lauffähig sein und ständig in Betrieb sein. Interne Zahlen sprechen z.B. von 60 Millionen Google Pack-Downloads

Webseiten mit mehr als 10 Mio. Besuchen pro Tag sollen innerhalb von 1 Sekunde geladen werden.

Donnerstag, Oktober 26, 2006

Vistaverspätungen

Wie hätte es anders sein können? Microsoft hat nun auch die Massenproduktion von Windows Vista verschoben. Scheinbar haben die Redmonder in letzter Sekunde einen gravierenden Fehler gefunden, welcher zum Absturz von Vista führen kann. Ursprünglich sollte die Produktion am 25. Oktober starten, jetzt wird der 8. November angepeilt. Der Verkaufsstart soll aber angeblich der selbe bleiben.

Wetten, dass das nicht die letzte Verspätungsmeldung von Microsoft war? ;)

Leichenschändungen

Die von der Boulevardzeitung Bild veröffentlichten Fotos von Bundeswehrsoldaten, welche einen Schädel in der Hand halten, gingen um die Welt. Obwohl es sich nicht direkt um ein Internetthema handelt, wurde doch viel darüber berichtet, weshalb auch ich die sensible Thematik aufgreifen möchte.

Dass Leichenschändung verwerflich ist und die Totenruhe nicht gestört werden sollte, daran besteht kein Zweifel, so steht es zum Glück auch im Gesetz. Meiner Meinung nach ist es aber angebracht, hierbei ein wenig zu differenzieren. Es handelt sich nicht um denselben Sachverhalt, wenn ein Leichenschänder auf einem Friedhof sein Unwesen treibt oder am Strassenrand ein Schädel gefunden wird, welcher vielleicht schon seit einem Jahrzehnt dort liegt. Selbstverständlich handelt es sich auch hier um ein Leichenteil und selbstverständlich verdient auch dieses eine gewisse Würde, aber es ist in meinen Augen schwer vergleichbar.

Des weiteren handelt es sich bei den Übeltätern um junge, 20 bis 25-jährige Soldaten, in einer fremden Umgebung, weit weg von zu Hause, umgeben nur von anderen Soldaten, von der dortigen Bevölkerung nicht gerade geliebt... was ich versuche zu erläutern ist, dass sich diese Männer in einer Ausnahmesituation befinden. Kein einziger von ihnen dachte beim Schädel an Leichenschändung, es war die Faszination, aus Filmen bekannte Objekte einmal in der Hand zu halten, sich wie ein Pirat zu fühlen.

Ich möchte nicht verharmlosen, was in Afghanistan geschehen ist, auch ich verurteile dies aufs schärfste, denke jedoch, dass es notwendig ist, die Geschehnisse zu relativieren und im richtigen Kontext zu betrachten. Gerade der Vergleich mit dem Abu-Ghuraib-Gefängnis, welches in einigen Medien zitiert wurde, ist überhaupt nicht angepasst.

Mittwoch, Oktober 25, 2006

Internetarchiv

Wer kennt das Internetarchiv noch nicht? Früher als WayBackMachine bekannt, heute aber unter www.archive.org zu finden. Im Prinzip durchforstet dieser Dienst das Internet und erstellt regelmässig Kopien von Millionen von Webseiten, ein Archiv eben. Sehr praktisch, wenn man Informationen sucht, welche bereits wieder von einer Seite verschwunden sind.

Interessant ist auch, die Entwicklung von grossen Webseiten zu verfolgen. Ich selber surfe seit 1997 im Internet und hatte bei einigen Webseiten ein kleines déjà vu.


Google im Jahre 1999


Yahoo im Jahre 1997


MSN im Jahre 1999


Altavista im Jahre 1997, vor Google die verbreitetste Suchmaschine

Firefoxwebseitenupdate

Endlich! Zwei Tage, nachdem die Version 2.0 des Firefox im Internet erschienen ist, wurde nun auch die Offizielle Webseite angepasst, mit Fokus auf den neuen Browser. Sieht gut aus, sehr einfach, dem Corporate Design von Mozilla durchaus angepasst.

Googleoberflächenversuche

Blogger Joe Critchley hat sich Gedanken zum Design der Startseite von Google gemacht und auf seinem Blog mögliche neue Lösungen präsentiert. Diese funktionieren selbstverständlich nicht wirklich, sondern sind nur Bild-Dummies.


Der Such-Button ist verschwunden. Nach der Eingabe des Suchbegriffes muss auf das gewünschte Ergebnis geklickt werden, um die Suche zu lancieren. Grosser Nachteil und damit aus meiner Sicht unbrauchbar: Die Enter-Taste kann nicht mehr benutzt werden, da die Seite in diesem Fall nicht weiss, was gesucht wird.


Hier wurde etwas mit dem Aussehen der Startseite gespielt. Aufmerksame Leser werden bemerken, dass der "Auf gut Glück!-Button" verschwunden ist. Irgendwie gefällt mir diese Version nicht, das wird aber daran liegen, dass ich mich an die Google-Startseite gewöhnt habe.


Die 3. Idee finde ich noch interessant, obwohl ein solcher Ansatz zumindest in einer ähnlichen Form mit Google Suggest schon existiert. Idee von Critchley ist es, statt des "Auf gut Glück!-Buttons" jeweils das erste Resultat anzuzeigen. Sollte dieses Gadget jedoch auf der Google-Hauptseite eingeführt werden, wären die hierfür notwendigen Ressourcen enorm hoch, wohl zu hoch für eine so viel besuchte Seite wie Google.


Fazit: Interessante Ansätze, aber keine revolutionär neuen Ideen. Das Design von Google verändern zu wollen ist natürlich schwierig, weil einerseits wahrscheinlich ein grosses Team von Designern dieses in monatelanger Arbeit entwicklet und die Wirkung getestet haben, andererseits aber auch, weil sich die ganze Welt an das Design gewöhnt hat. Wenn überhaupt Anpassungen in der Realität vorgenommen werden, dürften dies höchstens winzige Details sein, welche auf den ersten Blick nicht störend wirken.

Dienstag, Oktober 24, 2006

Zune Vorschau

Ein kleines Video für zwischendurch.
Vom neuen MP3-Player Projekt von Microsoft haben die meisten sicher schon gehört. Zune heisst das Teil und soll laut Microsoft der grosse Konkurrent vom iPod werden. Anbei findet Ihr ein kleines Video, in welchem das Packaging von Zune und der Player selber vorgestellt werden. Grosser Vorteil von Zune gegenüber dem iPod: Dank integriertem WLAN können Musikstücke zwischen den Geräten ausgetauscht werden. Grosser Nachteil: Ein Digital Rights Management (DRM) System, welches den freien Tausch von urheberrechtsgeschützten MP3s unterbinden soll. Mehr als 3 Mal können ausgetauschte Stücke nicht abgespielt werden, dadurch erlischt der WLAN-Vorteil gleich wieder.

Ist das nur mein Eindruck, oder sieht Zune im Video aussergewöhnlich dick aus? Gewicht und vor allem der Platz, den er einnimmt, werden doch entscheidende Kaufkriterien sein.



Einführung auf dem amerikanischen Markt am 14. November 2006.

Linux Fedora Core 6 erschienen

Heute hat Red Hat eine neue Version der Linux-Distribution Fedora rausgebracht, nämlich die Version 6. Die Graphische Benutzeroberfläche GNOME liegt in der Version 2.16 bei, ausserdem erhielten viele Applikationen wie Firefox oder OpenOffice ein Update auf die aktuelle Version (Firefox fast aktuell in der Version 1.5.x). Das Betriebssystem ist natürlich durchaus geeignet, als Webserver zu dienen, aktuelle Versionen von Apache, MySQL und PHP liegen ebenfalls bei.

Habe die Distribution selber noch nicht installiert, bei mir läuft noch die 5er-Version, hab es aber auch nicht so pressant. Graphisch gab es sehr leichte Verbesserungen (siehe Screenshots), ansonsten sind die Neuerungen aber nicht umwerfend.

Newsmap aus Google News

Gestern bin ich auf eine sehr interessante Webseite gestossen, welche die Google News verschiedener Länder graphisch darstellen kann:

http://www.marumushi.com/apps/newsmap/newsmap.cfm

Je nach Anzahl Nachrichten erscheinen die Felder grösser oder kleiner. Eine praktische Darstellung, mit welcher sehr schnell die Wichtigkeit der Nachrichten erkannt wird. Im Screenshot Deutschland als Beispiel, die Schweiz ist leider nicht verfügbar. Vielleicht wird sich dies ja noch ändern.

Auch sonst lohnt es sich, etwas auf der Seite zu surfen. Sie ist fast vollständig in Flash gehalten, mit guter Grafik und sehenswerten Effekten.

Elektronisches Gehirn?

Dr. Chang-Gyu Hwang, CEO und Präsident von Siemens Semiconductor, tätigte kürzlich eine interessante Aussage. Laut Hwang müssten Chips eine Speicherkapazität von 100 Terabytes haben, um mit der Logik der sechs Milliarden neuronalen Zellen des menschlichen Gehirns mithalten zu können. Dies wäre etwa im Jahre 2020 soweit.

Jetzt spinne ich den Gedanken mal weiter. Selbst wenn bis dahin Chips mit der Leistungsfähigkeit des menschlichen Gehirns existieren würden, was wäre das Resultat davon? Androiden, wie wir sie aus Science Fiction Filmen kennen? Oder zumindest elektronische Geräte, mit welchen wir uns wie mit Menschen unterhalten können?

Persönlich glaube ich nicht daran. Ein Chip bleibt ein Gerät, welches eine Folge von 0er und 1er extrem rasch verarbeiten kann. Erst durch die Software, kann eine Art "Intelligenz" geschaffen werden. Von der Komplexität, Auffassungsgabe und Anpassungsfähigkeit des menschlichen Gehirnes werden wir auch im Jahre 2020 noch weit entfernt sein.

Montag, Oktober 23, 2006

100 Millionen für Wikipedia?

Folgendes E-Mail sandte Jimmy Wales vor kurzem an die Wikipedia-Gemeinschaft


I would like to gather from the community some examples of works you would like to see made free, works that we are not doing a good job of generating free replacements for, works that could in theory be purchased and freed.

Dream big. Imagine there existed a budget of $100 million to purchase copyrights to be made available under a free license. What would you like to see purchased and released under a free license?

Photos libraries? textbooks? newspaper archives? Be bold, be specific, be general, brainstorm, have fun with it.

I was recently asked this question by someone who is potentially in a position to make this happen, and he wanted to know what we need, what we dream of, that we can't accomplish on our own, or that we would expect to take a long time to accomplish on our own.

--Jimbo


Die Community machte sich an die Arbeit und eröffnete sogleich eine Wunschliste, welche von Tag zu Tag länger wird. Es ist erlaubt zu träumen, was die bisher finanziell so schwache Wikipedia mit 100 Millionen alles anstellen könnte.

Ob dieses Geld jedoch nur ein Hirngespinst von Wales ist und wer diese mysteriöse Person sein soll, bleibt im Dunkeln. Heise erlaubt sich gewisse Spekulationen, welche in Richtung Google, oder aber Werbung in der Wikipedia gehen.